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Site erstellt am 05.04.2007
aktualisiert am 31.03.2012
durch H.-Jürgen Adams
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Hospiz
 
Festveranstaltung Programm 10 Jahre Hospiz

am Mittwoch, den 24.September 2008, um 19 Uhr
in der Raiffeisen-Volksbank Wiesmoor, Hauptstr. 144

Begrüßung durch Pastor i. R. Armin Reitz, Leiter der Hospizgruppe

Musik von Thea Riecke und Helga Bruns
Musik von Thea Riecke und Helga Bruns

Eröffnung der Ausstellung

Grußworte
Albert Jünke, Direktor der Raiffeisen - Volkbank
Alfred Meyer, Bürgermeister Wiesmoor
Dr. Katrin Fiehe, Präsidentin der Lions Wiesmoor “Eala Frya Fresena"
Stefan Wolf, Pastor für die Kirchengemeinden

Musik von Thea Riecke und Helga Bruns

Festvortrag: aktive Lebensbegleitung: “Hospizarbeit in der Zeit der Globalisierung"
Martin G. Ostertag, Pastor i. R.,ehem. Hospizbeauftragter der Landeskirche Hannovers

Musik von Thea Riecke und Helga Bruns

Dankesworte

Ansagen Armin Reitz
Öffnung des Büchertisches von Susannes Buchhandlung

im Anschluss findet ein Imbiss statt.


Begrüßung und Moderation Reitz

Meine Damen und Herren, liebe Gäste!
Ich möchte Sie ganz herzlich begrüßen und ich freue mich, dass heute
Abend so viele in die Raiffeisen-Volksbank Wiesmoor gekommen sind.
Ich möchte alle Honoratioren dieser Stadt aus Kirche, Politik,
Gesundheitswesen und Kultur begrüßen, die der Einladung zu unserem
Hospizjubiläum gefolgt sind. Stellvertretend für alle begrüße ich
unseren Bürgermeister, Alfred Meyer.
Ganz besonders begrüße ich auch die Vertreterinnen der benachbarten
Hospizgruppen aus Aurich, Leer und Wittmund.
Der Schirmherr hat kurzfristig abgesagt wegen einer anderen
Veranstaltung in Hamburg. Sie sehen, es geht auch ohne ihn.

Warum haben wir Sie als ökumenische Hospizgruppe in eine Bank
eingeladen? Dafür danke ich Herrn Albert Jünkes ganz herzlich. Er hat
es ermöglicht.
Warum treffen wir uns nicht in unseren Gemeindehäusern, wo sonst
kirchliche Veranstaltungen stattfinden?

Ein Hauptanliegen der Hospizbewegung ist es, den Hospizgedanken oder
den der palliativen Versorgung in die Öffentlichkeit zu tragen: Sie
alle sollen wissen, dass sich in der Ökumenischen Hospiz- und
Besuchsdienstgruppe in Wiesmoor Menschen zusammengetan haben, die
dafür sorgen wollen, dass todkranke und sterbende Menschen und ihre
Angehörigen in schwerer Zeit nicht in Isolation geraten, sondern
einfühlsam begleitet werden.
Der katholische Pfarrgemeinderat und der evangelische Kirchenvorstand
haben sich am 12. März 1998 zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen, um
über die kirchliche Situation in Wiesmoor zu beraten. Dabei wurde der
Vorschlag gemacht, sich einmal mit dem ”Hospizgedanken" zu
beschäftigen. Dieser Vorschlag kam aus der katholischen Gemeinde. Die
evangelische Landeskirche Hannovers hatte gerade einen
Hospizbeauftragten berufen, den wir auch im gleichen Jahr zu einem
Vortrag nach Wiesmoor holen konnten. Pastor Martin Ostertag referierte
damals am 29. 10. 1998 vor 35 Interessierten zu dem Thema, das uns
heute beschäftigt.
Martin Ostertag, den ich selbst seit meiner kirchlichen Jugendarbeit
in Wittmund kenne, ist heute wieder unter uns. Das freut mich
besonders. Martin es ist schön, dass Du - nun im Ruhestand - extra aus
Lüneburg zu uns gekommen bist. “ Applaus “
Auch die Diakoninnen, die den ersten Ausbildungskurs für hospizliche
Seelsorghelferinnen bei uns durchführten, sind heute unter uns. Ich
begrüße Anke Kaun und Helma Grundmann- Kühnast. “ Applaus “
Aber ehe es langweilig wird, begrüße ich ganz herzlich zwei
Interpretinnen des künstlerischen Liedes, Thea Rieke und Helga Bruns,
die ich jetzt um ihren ersten musikalischen Beitrag bitte.
Die Ausstellung, die ich jetzt eröffnen möchte und die bis zum 6.
Oktober in den Räumen der Raiffeisen Volksbank während der
Öffnungszeiten zu besehen ist, gibt keine Geschichte der
Hospizbewegung oder der Gruppe in Wiesmoor wieder, sondern ist eine
Ausstellung zum Nachdenken über den Hospizgedanken.
“Leben bis zuletzt" oder um es mit einem Zitat zu sagen:
“Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen
mehr Leben." (Cicely Saunders)
Von den Frauen unserer Gruppe sind Bilder zusammengestellt,
Gegenstände, Vexierbilder aus dem Ausbildungskurs ”Sterbende Begleiten lernen"
zur Verbesserung der Wahrnehmung, auch Bilder von Menschen im
Alter.
Faltblätter informieren über die Arbeit der Gruppe und über das Café für Trauernde.
Dass das hier in der Bank möglich ist, freut uns sehr.
Darum eröffnen wir die Grußworte mit dem Hausherrn, Herrn Albert Jünke.

Alfred Meyer

Dr. Katrin Fiehe vom Lions Club Wiesmoor Eala Freya Fresena.

Pastor Stefan Wolf spricht für die Wiesmoorer Kirchengemeinden

Musik von Thea Rieke und Helga Bruns
Martin Ostertag, Pastor i.R. ehem. Hospizbeauftragter der Ev. Luth.
Landeskirche Hannovers und damals für viele kirchliche Hospizgruppen
zuständig, Mitglied der Hospiz Stiftung Niedersachsen
Vor mehr als 25 Jahren ging der evangelische Pastor neben seiner
Gemeindearbeit in Kliniken, um als Seelsorger für Patienten und die
Mitarbeiterschaft da zu sein. Aus der nebenamtlichen Tätigkeit wurde
bald sein Arbeitsschwerpunkt. Ihn reizten Gespräche mit Menschen, die
sich von der Kirche abgewandt oder den Weg zu ihr nicht gefunden
hatten. Die reden wollten über Hoffnung, Angst und alles, was sie
bewegte. An Sterbebetten erlebte der Pastor viel mehr als die
Begegnung mit dem Tod. Denn da wurden vor allem Lebensgeschichten
erzählt. Von 1997 - 2007 war Martin Ostertag Beauftragter der
Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für Hospizarbeit und
Palliativmedizin. Vom Engagement der Ehrenamtlichen in der
Hospizbewegung ist er begeistert- eine Arbeit, „die von unten wächst".
„In der Hospizarbeit sehe ich die Nagelprobe, ob wir von Nächstenliebe
nur reden oder etwas für sie tun - bis zuletzt ".
Wir hören ihn jetzt zum Thema

”Aktive Lebensbegleitung -
Hospizarbeit in der Zeit der Globalisierung"


Wir hören noch einmal Thea Riecke und Helga Bruns mit zwei
musikalischen Beiträgen

Mein Dank gilt zunächst Euch beiden, zugunsten der guten Sache auf
Honorar verzichtend, uns zu dieser Feierstunde zu begleiten. Danke
sage ich mit Blumen.
Thea Riecke und Helga Bruns

Ein besondere Dank gilt Sylvia Wiemers, die uns mit Bildern und
grafischen Entwürfen geholfen hat.
Für Fotos danke ich auch Manfred Pollmann und Beate Liebmann.
Sylvia ich möchte dafür auch Dir einen kleinen Strauß überreichen.

Den Herren möchte statt Blumen lieber eine gute Flasche Rotwein überreichen
Albert Jünke und Martin Ostertag

Allen aktiven Mitgliedern der Wiesmoorer Hospizgruppe und den
Neulingen aus Aurich-Oldensdorf bitte ich jetzt einmal nach vorn und
übergebe das Wort noch einmal an Alfred Meyer, unseren Bürgermeister.
Einladen möchte ich jetzt zu einem Imbiss und zum Besichtigen
der Ausstellung.

Ansagen möchte ich zum Schluss:
Es gibt hier einen Korb, aus dem jeder, der nachher nach Hause geht,
sich bitte einen kleinen Schmetterling mitnimmt, darin in ein
Segenwort für den weiteren Weg enthalten.

Sie können die Arbeit der Wiesmoorer Hospizgruppe unterstützen, indem
Sie aus einem reichhaltigen Angebot Fotokarten erwerben, zum
Stückpreis von 1€ und als Sonderangebot heute 10 Stück für 10 €.

Einen Büchertisch von Susannes Buchhandlung gibt es neben der Ausstellung.

Herzlich einladen möchte ich noch zum Jubiläumsgottesdienst am
kommenden Sonntag um 9.30 Uhr in die Friedenskirche.

Und nun möchte ich zum Einstieg in das Buffet hier - was sicher so
noch nicht in diesem Bankhaus öffentlich geschehen ist - ein
Tischgebet sprechen:
Komm, Herr Jesu sei Du unser Gast uns segne uns und was Du uns
bescheret hast. Amen und Guten Appetit.

Die optischen Eindrücke der Jubiläumsveranstaltung finden Sie in unserem Album.
 

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