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Festveranstaltung Programm 10 Jahre Hospiz
am Mittwoch, den 24.September 2008, um 19 Uhr in der Raiffeisen-Volksbank Wiesmoor, Hauptstr. 144
Begrüßung durch Pastor i. R. Armin Reitz, Leiter der Hospizgruppe
Musik von Thea Riecke und Helga Bruns Musik von Thea Riecke und Helga Bruns
Eröffnung der Ausstellung
Grußworte Albert Jünke, Direktor der Raiffeisen - Volkbank Alfred Meyer, Bürgermeister Wiesmoor Dr. Katrin Fiehe, Präsidentin der Lions Wiesmoor “Eala Frya Fresena" Stefan Wolf, Pastor für die Kirchengemeinden
Musik von Thea Riecke und Helga Bruns
Festvortrag: aktive Lebensbegleitung: “Hospizarbeit in der Zeit der Globalisierung" Martin G. Ostertag, Pastor i. R.,ehem. Hospizbeauftragter der Landeskirche Hannovers
Musik von Thea Riecke und Helga Bruns
Dankesworte
Ansagen Armin Reitz Öffnung des Büchertisches von Susannes Buchhandlung
im Anschluss findet ein Imbiss statt.
Begrüßung und Moderation Reitz
Meine Damen und Herren, liebe Gäste! Ich möchte Sie ganz herzlich begrüßen und ich freue mich, dass heute Abend so viele in die Raiffeisen-Volksbank Wiesmoor gekommen sind. Ich möchte alle Honoratioren dieser Stadt aus Kirche, Politik, Gesundheitswesen und Kultur begrüßen, die der Einladung zu unserem Hospizjubiläum gefolgt sind. Stellvertretend für alle begrüße ich unseren Bürgermeister, Alfred Meyer. Ganz besonders begrüße ich auch die Vertreterinnen der benachbarten Hospizgruppen aus Aurich, Leer und Wittmund. Der Schirmherr hat kurzfristig abgesagt wegen einer anderen Veranstaltung in Hamburg. Sie sehen, es geht auch ohne ihn.
Warum haben wir Sie als ökumenische Hospizgruppe in eine Bank eingeladen? Dafür danke ich Herrn Albert Jünkes ganz herzlich. Er hat es ermöglicht. Warum treffen wir uns nicht in unseren Gemeindehäusern, wo sonst kirchliche Veranstaltungen stattfinden?
Ein Hauptanliegen der Hospizbewegung ist es, den Hospizgedanken oder den der palliativen Versorgung in die Öffentlichkeit zu tragen: Sie alle sollen wissen, dass sich in der Ökumenischen Hospiz- und Besuchsdienstgruppe in Wiesmoor Menschen zusammengetan haben, die dafür sorgen wollen, dass todkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in schwerer Zeit nicht in Isolation geraten, sondern einfühlsam begleitet werden. Der katholische Pfarrgemeinderat und der evangelische Kirchenvorstand haben sich am 12. März 1998 zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen, um über die kirchliche Situation in Wiesmoor zu beraten. Dabei wurde der Vorschlag gemacht, sich einmal mit dem ”Hospizgedanken" zu beschäftigen. Dieser Vorschlag kam aus der katholischen Gemeinde. Die evangelische Landeskirche Hannovers hatte gerade einen Hospizbeauftragten berufen, den wir auch im gleichen Jahr zu einem Vortrag nach Wiesmoor holen konnten. Pastor Martin Ostertag referierte damals am 29. 10. 1998 vor 35 Interessierten zu dem Thema, das uns heute beschäftigt. Martin Ostertag, den ich selbst seit meiner kirchlichen Jugendarbeit in Wittmund kenne, ist heute wieder unter uns. Das freut mich besonders. Martin es ist schön, dass Du - nun im Ruhestand - extra aus Lüneburg zu uns gekommen bist. “ Applaus “ Auch die Diakoninnen, die den ersten Ausbildungskurs für hospizliche Seelsorghelferinnen bei uns durchführten, sind heute unter uns. Ich begrüße Anke Kaun und Helma Grundmann- Kühnast. “ Applaus “ Aber ehe es langweilig wird, begrüße ich ganz herzlich zwei Interpretinnen des künstlerischen Liedes, Thea Rieke und Helga Bruns, die ich jetzt um ihren ersten musikalischen Beitrag bitte. Die Ausstellung, die ich jetzt eröffnen möchte und die bis zum 6. Oktober in den Räumen der Raiffeisen Volksbank während der Öffnungszeiten zu besehen ist, gibt keine Geschichte der Hospizbewegung oder der Gruppe in Wiesmoor wieder, sondern ist eine Ausstellung zum Nachdenken über den Hospizgedanken. “Leben bis zuletzt" oder um es mit einem Zitat zu sagen: “Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben." (Cicely Saunders) Von den Frauen unserer Gruppe sind Bilder zusammengestellt, Gegenstände, Vexierbilder aus dem Ausbildungskurs ”Sterbende Begleiten lernen" zur Verbesserung der Wahrnehmung, auch Bilder von Menschen im Alter. Faltblätter informieren über die Arbeit der Gruppe und über das Café für Trauernde. Dass das hier in der Bank möglich ist, freut uns sehr. Darum eröffnen wir die Grußworte mit dem Hausherrn, Herrn Albert Jünke.
Alfred Meyer
Dr. Katrin Fiehe vom Lions Club Wiesmoor Eala Freya Fresena.
Pastor Stefan Wolf spricht für die Wiesmoorer Kirchengemeinden
Musik von Thea Rieke und Helga Bruns Martin Ostertag, Pastor i.R. ehem. Hospizbeauftragter der Ev. Luth. Landeskirche Hannovers und damals für viele kirchliche Hospizgruppen zuständig, Mitglied der Hospiz Stiftung Niedersachsen Vor mehr als 25 Jahren ging der evangelische Pastor neben seiner Gemeindearbeit in Kliniken, um als Seelsorger für Patienten und die Mitarbeiterschaft da zu sein. Aus der nebenamtlichen Tätigkeit wurde bald sein Arbeitsschwerpunkt. Ihn reizten Gespräche mit Menschen, die sich von der Kirche abgewandt oder den Weg zu ihr nicht gefunden hatten. Die reden wollten über Hoffnung, Angst und alles, was sie bewegte. An Sterbebetten erlebte der Pastor viel mehr als die Begegnung mit dem Tod. Denn da wurden vor allem Lebensgeschichten erzählt. Von 1997 - 2007 war Martin Ostertag Beauftragter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für Hospizarbeit und Palliativmedizin. Vom Engagement der Ehrenamtlichen in der Hospizbewegung ist er begeistert- eine Arbeit, „die von unten wächst". „In der Hospizarbeit sehe ich die Nagelprobe, ob wir von Nächstenliebe nur reden oder etwas für sie tun - bis zuletzt ". Wir hören ihn jetzt zum Thema
”Aktive Lebensbegleitung - Hospizarbeit in der Zeit der Globalisierung"
Wir hören noch einmal Thea Riecke und Helga Bruns mit zwei musikalischen Beiträgen
Mein Dank gilt zunächst Euch beiden, zugunsten der guten Sache auf Honorar verzichtend, uns zu dieser Feierstunde zu begleiten. Danke sage ich mit Blumen. Thea Riecke und Helga Bruns
Ein besondere Dank gilt Sylvia Wiemers, die uns mit Bildern und grafischen Entwürfen geholfen hat. Für Fotos danke ich auch Manfred Pollmann und Beate Liebmann. Sylvia ich möchte dafür auch Dir einen kleinen Strauß überreichen.
Den Herren möchte statt Blumen lieber eine gute Flasche Rotwein überreichen Albert Jünke und Martin Ostertag
Allen aktiven Mitgliedern der Wiesmoorer Hospizgruppe und den Neulingen aus Aurich-Oldensdorf bitte ich jetzt einmal nach vorn und übergebe das Wort noch einmal an Alfred Meyer, unseren Bürgermeister. Einladen möchte ich jetzt zu einem Imbiss und zum Besichtigen der Ausstellung.
Ansagen möchte ich zum Schluss: Es gibt hier einen Korb, aus dem jeder, der nachher nach Hause geht, sich bitte einen kleinen Schmetterling mitnimmt, darin in ein Segenwort für den weiteren Weg enthalten.
Sie können die Arbeit der Wiesmoorer Hospizgruppe unterstützen, indem Sie aus einem reichhaltigen Angebot Fotokarten erwerben, zum Stückpreis von 1€ und als Sonderangebot heute 10 Stück für 10 €.
Einen Büchertisch von Susannes Buchhandlung gibt es neben der Ausstellung.
Herzlich einladen möchte ich noch zum Jubiläumsgottesdienst am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr in die Friedenskirche.
Und nun möchte ich zum Einstieg in das Buffet hier - was sicher so noch nicht in diesem Bankhaus öffentlich geschehen ist - ein Tischgebet sprechen: Komm, Herr Jesu sei Du unser Gast uns segne uns und was Du uns bescheret hast. Amen und Guten Appetit.
Die optischen Eindrücke der Jubiläumsveranstaltung finden Sie in unserem Album. |
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