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Aus Anlass der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen Wiesmoors hat der Kunst- und Kulturkreis der Stadt Wiesmoor ein Bildhauer-Symposium ins Leben gerufen. Am Donnerstag, den 22. Juni 2006 wurde die Veranstaltung um 10.00 Uhr auf dem Parkplatz beim Rathaus durch Bürgermeister Alfred Meyer im Beisein der Künstler Tanja Röder, Bildhauermeisterin Take Bijlsma, Bildhauer und Kunsthandwerker Olaf Klepzig, Maler und Bildhauer Thomas Reich, Maler und Bildhauer Thorsten Schütt, Bilddhauer und Organisator sowie den Vertretern des Kunst- und Kulturkreises Peter Fries und Helga Bruns und weiteren interessierten Bürgern eröffnet.
Wiesmoors Bürger haben dieses künstlerische Angebot dankbar angenommen. Nachdem das Eis gebrochen war und man gemerkt hatte, dass man mit den Künstlern auch reden konnte und dass das von denen auch erwünscht war, wurde der Zulauf täglich größer. Zweifellos war das Symposium einer der Höhepunkte des Stadtfestes.
Der Ort der Bildhauerwerkstatt war überaus glücklich gewählt. Hohe Bäume spendeten Schatten und machte den Künstlern die doch recht große Hitze der vergangenen Tage erträglicher.
Die Stimmung bei Künstlern und Besuchern war ausgesprochen gut - es sei fast so wie in Worpswede, hörte man. Thorsten Schütt bestätigte, dass er und seine Kollegen sich hier sehr wohl gefühlt hätten:
Ach ja, die Statements der Bildhauer... es war ganz, ganz toll!!! Dafür, dass es das erste Mal war, dass so etwas stattgefunden hat in Wiesmoor ist das sehr gut gelaufen und angenommen worden. Auch die Organisatoren von Eurer Seite haben ganze Arbeit geleistet. Vom Essen über Logistik und Rahmenprogramm bis hin zur Herzlichkeit bekommt Wiesmoor volle 100 Punkte.
Für mehr habe ich nun keine Zeit, hoffe das reicht Dir ersteinmal - ich spreche hier auch für die Kollegen / in!!
Tanja Röder meint, wenn durch die Arbeit der Künstler Menschen einen Zugang zur Bildhauerei gefunden hätten, wäre das Symposium ein wirklicher Erfolg.
Sie schreibt:
Die Zeit in Wiesmoor habe ich sehr angenehm empfunden. Die Organisation war perfekt, Unterkunft und Verpflegung waren super. Wir wurden richtig verwöhnt. Die Zusammenarbeit mit den Künstlerkollegen hat mir sehr viel Freude bereitet. Ebenso war es toll, dass so viele Besucher den Weg zu uns gefunden haben. Alles in Allem war das Symposium eine sehr gelungene Veranstaltung. Der Kultur- und Kunstkreis Wiesmoor sowie Thorsten Schütt haben ganze Arbeit geleistet, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte. Ich hoffe sehr, recht bald wieder nach Wiesmoor kommen zu können.
Die Skulptur von Take Bijlsma mit den Händen, die symbolisch einen Wassertropfen schützen, wird in Wiesmoor bleiben (vorletztes Bild der Diaserie). Take Bijlsma will mit seinem Werk auf die Wasserknappheit in anderen Regionen der Welt aufmerksam machen. Während hier Trinkwasser zum Duschen benutzt wird, muss Anderenorts schmutziges Wasser aus Pfützen getrunken werden.
Alle Skulpturen sind bereits während des Symposiums verkauft worden.
In Amerika war jemand besonders davon beeindruckt, dass mit Tanja Röder auch eine Bildhauerin beteiligt war und schrieb mir:
I think ... and I would have really liked the sculptors also. And to think there was a lady sculptor included in the group!
Diaserie
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